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Fasaneriestr. 14

Baustelle Fasaneriestraße 14

Zur Zeit wird ein Wohnblock auf einem freien Grundstück errichtet, das später, wenn es fertig ist, die Adresse Fasaneriestraße 14 erhalten wird. Wieder wird ein freies Stück von München zugebaut, weil der Wohnraum dringend benötigt wird. München ist eine begehrte Stadt, wegen der hohen Lebensqualität. Darum wollen so viele Menschen hierher ziehen. Aber was wird, wenn am Ende ganz München zugebaut ist? Wo bleibt dann die Lebensqualität? Diejenigen, die es sich leisten können, werden dann wohl weiterziehen.

Weil ich von meinem Schlafzimmer aus einen wunderbaren Blick auf die Baustelle habe, dokumentiere ich in einem Foto-Blog, wie dieses Stück München langsam zugebaut wird. Auch um zum Nachdenken anzuregen, ob das wirklich immer so weitergehen muss.

9. Mai 2019

Der Neubau wird an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Information darüber wurde heute in der Nachbarschaft verteilt. Vom 13. Mai bis zum 31. August wird (voraussichtlich) gebuddelt und Teile der Fasanerie- und Hübnerstraße werden zur Baugrube.
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6. Mai 2019

Die Arbeiten am Dach ziehen sich hin. Auf den Beton wurde eine Isolierschicht aufgebracht, die Fenster haben einen Holzrahmen bekommen. Dazwischen kommt jetzt wohl Dämmmaterial. Die Treppenhäuser wurden geschlossen; was darunter passiert, sieht man nicht.

Dem Baum geht es nicht gut. Während die anderen Bäume in der Straße schon in sattem Grün dastehen (rechts), hat er nur ein paar Blätter und viele dürre Äste.

23. April 2019

Der Kran wird abgebaut. Dafür musste wieder der Autokran kommen und die Fasaneriestraße ist den ganzen Tag dicht. Hier wird gerade ein Element vom Gegengwicht nach unten gehievt.

In luftiger Höhe demontieren die Arbeiter ein Stück vom Ausleger.

Die Steuerkanzel schwebt an meinem Balkon vorbei. Ein großes Lob für den Bediener vom Autokran! In der engen Straße zu manövrieren erfordert große Präzision.

19. April 2019

Man sieht nicht mehr viel auf der Baustelle. Die Arbeiten sind größtenteils nach innen verlagert worden. Ganz oben lagern Bretter, aber man weiß nicht, wofür die gebraucht werden. Links und rechts am Dach ist eine Kante betoniert worden, voluminöser als das auf dem Bauplan ausschaut (vgl. 2017). Die Unterkunft für die Arbeiter rechts wurde abmontiert; dort steht jetzt der Container von der linken Seite. In den nächsten Wochen wird es wohl wenig zu berichten geben.

7. April 2019

Nun ist auch die "Galerie" fertig betoniert. Der linke Aufzugschacht ist bereits geschlossen, rechts steht noch der Kran raus. Die beiden Treppenhäuser sind noch mit Folie abgedeckt und an der Wohnung in der Mitte muss auch noch gearbeitet werden.

30. März 2019

Das Dach hat seine endgültige Höhe erreicht. Der Unterbau für die "Galerie" wurde bereits aufgebaut, es muss aber noch betoniert werden.

20. März 2019

Die Gitterkonstruktion vom Dach wurde zubetoniert. Die beiden Treppenhäuser sind noch offen. Irgendwo müssen die Arbeiter ja auf das Dach rauskommen. In der Mitte entsteht gerade das Minidach der Minidachterasse.

17. März 2019

Es ist weiter am Dach gearbeitet worden. Auf der unteren Schicht liegt über der Armierung ein komplizierter schräger Setzkasten. Wofür das alles gut ist, wird sich zeigen. Es bleibt spannend.

13. März 2019

Hier sieht man das Innenleben vom Dach. Die Rahmen für die Dachflächenfenster und die Innenseite. Da kommt jetzt wohl Isolierung drauf und dann die Außenschicht. Das Dachgeschoß scheint komplett ausgebaut zu sein. Die Fertigteile für die Decke zur Galerie wurden bereits verlegt und die Galerie ist ja nicht mehr viel. Es wird wohl bald Richtfest gefeiert.

8. März 2019

Das Mobi-Klo ist wieder da. Zuletzt wurde es ja am 17. Februar unten bei den Bauarbeiterunterkünften gesehen. Jetzt steht es im Dachgeschoß im Zimmer von Kind 2. Vielleicht wird es da ja als kurioses Einrichtungsdetail fest eingebaut.

6. März 2019

Der Deckel auf dem 4. Stockwerk ist drauf, jetzt wird noch das Dachgeschoß ausgebaut. Dort wo früher der Speicher war, zum Wäsche aufhängen und so, wird auch hier noch jeder verfügbare Kubikmeter zugebaut. Das Gerüst wurde nochmals höher gemacht und mit einem Fangnetz abgesichert. Die Dachschräge kann man schon an der Ziegelmauer links vorne erkennen und an den herausstehenden Metallstäben der Armierung.

Unter dem Dach entstehen weitere drei Wohnungen, jeweils mit einer Galerie, die über eine Wendeltreppe erreicht werden kann. Sie dürfen sich Maisonette-Wohnungen nennen. Diese Galerien bieten zwar keinen zusätzlichen Wohnwert, schaffen aber zusätzliche verkaufbare Quadratmeter. Die Galerie des Maisonette-Wohnklos in der Mitte hat beispielsweise 13 zu bezahlende Quadratmeter. Auch eine "Dachterasse" mit 5 Quadratmeter ist vorhanden. Ins Dach werden riesige Flächenfenster eingelassen, die im Sommer aus der Wohnung ein Gewächshaus machen und für eine Überschwemmung sorgen, wenn man vergisst, sie zuzumachen und ein Gewitterwolkenbruch kommt. Ich schreibe aus Erfahrung; ich habe selbst mal in so einer Wohnung gelebt.

24. Februar 2019

Die Lücke ist jetzt fast zugebaut, nur der Kirchturm schaut noch oben drüber. Aber wenn noch das Dach auf dem Haus ist, wird er auch verschwunden sein. Die rote Linie markiert den Dachfirst.

Das vierte Obergeschoß hat nur drei Wohnungen. Zwei geräumige Wohnungen mit Dachterasse nach hinten raus und in der Mitte zwischen den beiden Treppenhäusern ein Wohnklo mit separatem Schlafzimmer. Hinter den vier Fenstern auf der linken Seite werden einmal meine neuen Nachbarn gegenüber wohnen. Ganz links Kind 2 mit einem Fenster, dann das Bad und Kind 1 mit zwei Fenstern. Die nächsten beiden Fenster gehören zum linken Treppenhaus, dann folgt die Miniwohnung mit den beiden weißen Säulen zwischen den Fenstern.

Wenn man auf den beiden Dachterassen sitzt, schaut man in der Mitte gegen die Trennwand und auf den anderen Seiten auf Häuserwände. Das ist nicht die Aussicht, die man sich bei einer Dachterasse vorstellt, aber vielleicht bildet sich ja eine gesellige Hinterhofkultur wie in alten Zeiten heraus.

17. Februar 2019

Gestern ist die Zwischendecke vom 3. zum 4. Stockwerk betoniert worden. Über das Wochenende kann der Beton jetzt aushärten. Das Bautempo hat sich weiter gesteigert, für den 3. Stock haben die Arbeiter nur zwei Wochen gebraucht. Die Lücke schließt sich allmählich komplett und mit meiner Prognose, dass das bis spätestens Ende Juni vollendet sein wird, habe ich wohl falsch gelegen; das geht viel schneller.

9. Februar 2019

Das 3. Stockwerk ist praktisch fertig und der Durchblick auf die Häuser im Hintergrund ist weitgehend verbaut.Die Zwischendecke zum 4. Stock wird auf der Höhe des ersten Rechtecks über dem schwarzen Scheinwerfer eingezogen. Das 4. Stockwerk reicht dann bis zur Dachrinne des grünen Hauses. So langsam schaue ich nicht mehr von oben auf die Baustelle, sondern nur noch hinüber.

1. Februar 2019 morgens

Der Unterbau der Zwischendecke vom zweiten zum dritten Obergeschoß ist fertig ausgelegt, die Armierung eingefügt. Gestern war der Autokran da und hat die Balkonböden und die Aufzugschächte an ihren Platz gehoben. Auf dem Balkon links hat das Mobi-Klo einen sicheren Standort, wenn betoniert wird. Das wird heute im Laufe des Tages passieren. Für das zweite Stockwerk haben die Bauarbeiter somit nur zweieinhalb Wochen gebraucht.

Einige interessante Details. Der Querträger vorne wird der Boden für einen der Minibalkone nach vorne raus. Da sind rosarote Quader - vermutlich aus Schaumstoff - eingefügt worden; ihr Zweck bleibt unklar. Die Schläuche innerhalb der Armierung sind wahrscheinlich Leerrohre für die Verkabelung und die runden Dosen fungieren wohl später als Deckenauslässe für die Stromversorgung der Lampen. Die Schläuche werden einfach mit einbetoniert.

24. Januar 2019

Das zweite Obergeschoß ist fast fertig ausgebaut, auch die Außenmauern wurden aus Ziegelbausteinen errichtet. Rechts sind schon die ersten Deckenunterteile aufgelegt worden, links wird noch an der Stützkonstruktion aus gelben Balken gearbeitet. Das Mobi Klo ist schon ein Stockwerk nach oben gewandert. Es müssen aber noch die Bodenplatten für die Balkone gebracht werden. Da kommt wohl wieder der Autokran. Dann findet das Klo seinen neuen Standort und die Zwischendecke kann betoniert werden.

18. Januar 2019

Die Bauarbeiter beeilen sich, es wird wieder unter Flutlicht gearbeitet, wenn es abends dunkel wird. Die Aufnahme ist um 19:21 Uhr entstanden. Das zweite Obergeschoß ist schon halb fertig. Auffällig ist, dass für die Wände wesentlich mehr Ziegel verwendet werden als bisher.

16. Januar 2019

Ich weiß, es ist nicht zu ändern, aber traurig ist es schon. Diesen Ausblick wird es bald nicht mehr geben. Als ich 1990 hier eingezogen bin, habe ich noch mehr von der Kirche St. Theresia gesehen. Dann wurde der Wohnblock Hübnerstraße 20 und 22 dazwischengebaut. Jetzt wächst die Fasaneriestraße 14 immer höher und bei dem momentanen Bautempo von einem Monat pro Stockwerk wird es spätestens im Juni vorbei sein mit der schönen Aussicht.

15. Januar 2019

Die Bauarbeiten haben wieder begonnen. Das Gerüst wurde höher gemacht, es reicht jetzt bis zum 3. Stock. Hinten wird eine Ziegelmauer errichtet und vorne werden die Fertigteile für die Aufzugkabinen eingefügt.

10. Januar 2019

Die Schneeräumaktion von gestern war vergebliche Mühe. Inzwischen sind wieder 30 cm dazugekommen.

9. Januar 2019

Es hat viel geschneit in den letzten Tagen und weitere Schneefälle sind angekündigt. Nun haben zwei Arbeiter begonnen, den Schnee wegzuschaufeln. Was soll das werden? Die wollen doch nicht etwa bei diesen Witterungsverhältnissen weiterbauen?

Stand: Mai 2019 | Impressum